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Australien

unserer Route:
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42.

Nullabor, Eyre- und York-Peninsula

01. bis 15. März 2026
Σ km 60.288

Australien  First Australians 

07.03.2026
Nach Norseman und von da aus auf bekannten Pfaden, diesmal von West nach Ost, u. a. knapp zwei Stunden schnurgeradeaus, den Nullabor (kein Baum) und wieder an der spektakulären Steilküste entlang, nach Ceduna. Dort eine Nacht auf Parkplatz vor der Polizei und eine auf dem Campingplatz, Pizza beim echten Italiener, 'Butterchicken', bzw. 'Chicken masala' beim echten Inder und im örtlichen Hausfrauenladen, aufgrund guter Erfahrung, diverse Relishes und Marmelades nachgebunkert.
Auf die 'Eyre Peninsula (Halbinsel)' abgebogen und mit zwei Zwischenübernachtungen jetzt in 'Port Lincoln' an der Südspitze gelandet. Unterwegs viele schöne Abstecher zu Steilküsten, Stränden und dem wild brandenden Meer.
Heute gab es noch eine Premiere für uns: In 'Coffin Bay' haben wir Austern probiert, ganz frisch, direkt vor dem Restaurant gezüchtet. 'Natur mit Zitrone' und 'Gegrillt mit Knoblauchbutter, Brotkrumen und Käse', dazu je ein Glas Rosé. Nach dem ersten halben Dutzend haben wir nachbestellt und selbst Ulrike mit ihrem schlimmen Krabbentrauma hat sogar eine "natürliche", zwar mit Herzklopfen, aber letztlich problemlos, verzehrt.


Die nächsten 1.200 km nur begrenzt Wasser, also Auffüllen in Norseman.

Eine der über 600 Eukalyptusarten: Die glatte rötliche Rinde, wunderschön.



Für die 90 Meilen (146,6 km) geradeaus brauchen wir knapp 2 Stunden.



Auch den Nullarbor durchqueren wir noch einmal und haben wieder tolle Ausblicke auf die lange Steilküste.



Ein Blaubusch (Maireana oppositifolia?) und Nullarbor-Gänseblümchen (Brachyscome tatei)

Erst ohne, dann aber wieder mit Bäumen...





Die riesigen Weizenfelder werden wieder bestellt.

Quarantänekontrolle an der Grenze zu 'South Australia', die wir ohne Probleme passieren.

Mondfinsternis am 3. März um 22:40 Uhr.

Spaziergang zum Sonnenuntergang an der Jetty von Ceduna.



Auch von hier aus wird Weizen verschifft.

"Hafenschwalbe" und Blaue Schwimmkrabbe (Portunus pelagicus oder Portunus armatus)



Die anglikanische Kirche 'St. Augustinus von Hippo' in Streaky Bay, schon auf der Eyre Halbinsel, die am 16. Juni 1912 eingeweiht wurde.

Junge Seeschwalbe





Auch den Pelikan juckt's 'mal hinterm Ohr.

'Woolsheed Cave', wo wir auch eine Nacht bleiben.



Am nächsten Morgen kommt die kleine Drohne zum Einsatz.











'The Tub', ein Sinkloch mit 50 m Durchmesser und Verbindung zum Meer.



Auf dem 'Clifftop Drive' bei Elliston steht Kunst herum.





Neben der dortigen Jetty braust das Meer gewaltig gegen die Felsen.



Die Dünen beim 'Mount Drummond'.









Hier in 'Coffin Bay' werden Austern gezüchtet und kommen im zugehörigen Restaurant superfrisch auf den Tisch. Wir haben uns getraut: Wenn nicht hier, wo sonst? Und es war echt sehr lecker!



Getreideverladung in 'Port Lincoln'.

Im dortigen Fischereihafen, einem der größten der Südhalbkugel: Charakteristisch die Mastkörbe der Fischerboote.

Die 'Old Mill' (Alte Mühle), heutzutage Aussichtspunkt über die Stadt, mit Kreuzfahrschiff und Bertha.

11.03.2026
Mit einer Zwischenübernachtung in 'Port Neill' ging es über 'Arno Bay', wo draußen in der Bucht Gelbflossenthunfische in schwimmenden runden Netzgehegen gezüchtet und größtenteils nach Japan verkauft werden, nach Cowell. Hier werden Austern gezüchtet und die berühmte 'Cowell Jade' abgebaut. Weil Feiertag war, wegen des 'Adelaide Cup', eines Pferderennens, waren alle Geschäfte geschlossen und so blieben wir bis zum nächsten Tag und Ulrike konnte sich einen wunderschönen Anhänger aus diesem Stein kaufen. Happy wife, happy life!
Nächste Übernachtung in Whyalla, mit rund 21.000 Einwohnern (2021) zweitgrößte Stadt von 'South Australia', was man ihr aber nicht ansieht. Eine große Stahlhütte dominiert den an sich recht schönen Ort. Dort haben wir auch Bertha einmal wieder ordentlich eingeschäumt und gewaschen. Auch kostenlose saubere heiße Duschen und, wie in den beiden Nächten zuvor, ein günstiger (AUS$ 10,- ≈ ca. € 6,-), netter Stellplatz waren vorhanden.
Heute in 'Port Augusta' angkommen. Unsere 'Big Lap' (Große Runde) schließt sich damit nun endgültig, obwohl wir inzwischen fast viermal soviel gefahren sind, als eigentlich dafür nötig, eben "rund rum und quer durch".


Das wirklich sehenswerte 'Axel Stenross Maritime Museum' wo der finnische Namensgeber zusammen mit seinem Freund Frank Laakso ab 1921 Boote gebaut und repariert hat.









Diese Helling wird immer noch genutzt: Das Boot wurde neu gestrichen und wird wieder ins Wasser gelassen.



Neptunbälle, verfilzte Pflanzenreste, gelten als ökologisch wertvoller, natürlicher und schadstofffreier Wärmedämmstoff.

Das 'Commercial Hotel' in Cowell.

An der dortigen Bootsrampe werden gerade die Austernboote auf Trailern an Land gezogen.

Die 'Whyalla Steelworks (Stahlwerke)', eine der bedeutendsten Produktionsstätten in Australien.



Glasklar!

Die 'HMAS (Her/His Majesty's Australian Ship) Whyalla', im Dienst der australischen Marine von 1942 bis 1984.

'Point Lowly Lighthouse' am 'Spencer Gulf (Golf)' von 1883, wurde 1909 um 7,6 m angehoben, was gut zu erkennen ist. Sein Licht wurde 1993 für immer ausgeschaltet.

Kupferfarbene Mittagsblume (Malephora crocea)

Im 'Australian Arid Lands Botanic Garden' in 'Port Augusta'.

Tannenzapfenechse (Tiliqua rugosa)

Nachtschattengewächse (Solanum)

Sandelholzbaum (Santalum) und Blüte des Emu-Busches (Eremophila)

Kurara (Acacia tetragonophylla) mit Distelfalter

Fruchtkapseln eines Eukalyptusbaumes und die eines Hakea-Strauches

Fast allgegenwärtige Fliegen, die in Australien gerne zur Plage werden. Ein Kopfnetz ist dann Gold wert.

Westliche Kurznasen(?)beutler (Isoodon fusciventer)





Post und Bahnhof in 'Port Pirie'.



Gebäude, das früher der 'WWF' (Water Workers Federation), der Gewerkschaft der Hafenarbeiter, gehörte.

Alte Förderanlagen im Hafen.

Einmannmüllfahrzeug

'Port Victoria General Store' von 1877 auf der 'Yorke-Halbinsel'.

Das kleine Haus mit dem halbrunden Dach an der Seebrücke von 'Port Victoria' beherbergt ein feines Museum, das den Frachtseglern gewidmet ist, die früher von hier Weizen geholt haben.



Auch zwei der berühmten 'Flying P-Liner' der deutschen Reederei 'F. Laeisz', die 'Pamir' und die 'Passat', waren hier.

Der Toilettenblock auf dem gemeindeeigenen Campground in Warooka.

Das 'Corny Point Lighthouse (Leuchtturm)'.


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