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Australien

unserer Route:
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41.

Südwestaustralien

16. bis 28. Februar 2026
Σ km 57.529

Australien  First Australians 

16.02.2026
Heute rund 50 km weiter nach Busselton, wobei man auf der Touristenroute, abseits des Highways, durch den wunderschönen 'Tuart Forest National Park' fährt. Der Tuart (Eucalyptus gomphocephala) ist ein Baum, der praktisch nur hier im Südteil der Westküste vorkommt und bis über 40 m hoch wächst. Wir stehen wieder frei mit Blick aufs Meer und nur ein paar Schritte zu Fuß zur Jetty (Seebrücke), die mit 1.841 m die längste in der südlichen Hemisphäre ist. Das werden wir uns morgen genauer ansehen.


Die Skulptur 'Wardandi Boodja' in Bunbury, entworfen von Alex und Nicole Mickle, fünf Meter hoch aus Corten-Stahl, repräsentiert die Noongar-Nation und alle Familien der Region.

Das 'Casuarina Point Lighthouse' in Bunbury.

Durch konstante, starke Winde verursachte Wuchsform.

Strand-Wolfsmilch (Euphorbia paralias)

Wie lange haben wir solch eine Allee nicht mehr gesehen?

20.02.2026
Wir haben nicht gewartet, sondern sind noch am gleichen Abend, nach einer guten Pizza in der 'Shelter Brewing' (Hallenbrauerei), auf dem gut beleuchteten Steg die 1,8 Kilometer hinausgelaufen.
Am nächsten Morgen dann mit dem Elektrobähnchen noch einmal ans Ende und dort das Unterwasserobservatorium besucht. Gut 9 m unter den Meeresspiegel hat man tolle Nahblicke auf bunte Korallen und Fische. Zurück sind wir wieder gelaufen.
Mit dem Besuch des 'Cape Naturaliste' und einer Zwischenübernachtung auf einem einfachen Stellplatz abseits der Touristenströme, hier ist zur Zeit noch Hauptsaison, sind wir in 'Margret River' gelandet. Sehr viele kleinere Weingüter mit hochwertigen Produkten säumten unseren Weg. Ein Fläschelchen Rosé haben wir uns gegönnt.
Die vielen Abstecher an die Küste sind zeitaufwendig, da ein Strand schöner ist, als der andere. Wie schon so oft: Hier alleine könnte man Wochen verbringen.
Gestern dann Übernachtung an der 'Hamelin Bay', die für ihre Stachelrochen bekannt ist. Wir hatten Glück, denn diese großen Tiere mit rund zwei Meter "Flügelspannweite" sind im seichten Wasser langsam direkt an unseren Beinen vorbeigeschwommen. Ein beeindruckendes Erlebnis.
Heute dann Fahrt nach Augusta und ans 'Cape Leeuwin', den südwestlichsten Punkt Australiens. Ein hoher schneeweißer Leuchtturm steht dort und warnt die Seefahrer vor den vielen Untiefen vor der Küste. Abendessen in einem schicken Restaurant mit Blick aufs Wasser, jetzt schreiben, Fotos bearbeiten und bald in die Waagerechte.


Regatta vor Busselton.

Die 1,841 km lange Jetty dortselbst.
Nachdem wir am Abend vorher ganz hinausgelaufen sind, nehmen wir diesmal die Bahn.



Am Ende der Seebrücke befindet sich ein Unterwasserobservatorium, in dem man bis zu 9 m unter der Wasseroberfläche die Tier- und Pflanzenwelt bestaunen kann.









Zurück gehen wir wieder zu Fuß.

Die 'Canal Rocks' in der Nähe von Yallingup.

Die nächste schöne Allee.



Frühstück im 'White Elephant Beach Cafe' in Gnarabu mit toller Aussicht.

Des Surfers Glück und Leid.



Die 'Schwarzen Stachelrochen' in der 'Hamelin Bay' kommen bei der Nahrungssuche ganz nahe an den Strand und lassen sich dabei auch nicht stören. Ärgern darf man die bis zu 350 kg schweren Tiere allerdings nicht, sie können ganz schön gefährlich werden.











'Cape Leeuwin Lighthouse'

Ein versintertes Wasserrad, das früher von den Leuchtturmwärtern genutzt wurde.

Prachtstaffelschwänze (Malurus splendens), Männchen und Weibchen.

Ein Liebespärchen.

Das 'Colourpatch (Farbfleck) Cafe and Bar' in Augusta liegt schön und bietet leckeres Essen.



25.02.2026
Zunächst nach Walpole, wo wir bei der Suche nach einem legalen Stellplatz durch herrlichen Wald mit Karribäumen gefahren und den 'Circular Pool' besucht haben. Alle Plätze auch bei Winzern belegt, letztlich durften wir neben einem Brauerei-Restaurant übernachten, wo wir auch gut zu Abend gegessen haben.
Am nächsten Morgen sind wir über den 'Valley of the Giants Tree Top Walk' (Tal der Giganten-Baumwipfelpfad), der sich in bis 40 m Höhe über den Waldboden erhebt, gelaufen und haben die herrlichen bis zu 400 Jahre alten und bis zu 75 m hohen Tingle-Bäume bestaunt.
Über Dänemark (Denmark) und Albany, wo wir jeweils einige schöne Buchten, Felsen und Aussichtspunkte besucht haben ging es, mit einem endlich 'mal wieder freien Übernachtungsstopp, weiter. Die Bremer Bucht (Bremer Bay) haben wir heute rechts liegen lassen, sind durch Rabendorf (Ravensthorpe) gefahren und sind schließlich hier in Munglunup gelandet, wo wir auch wieder kostenlos auf einem netten Platz der Gemeinde stehen dürfen.


Karris (Eucalyptus diversicolor) sind riesige, immergrüne Eukalyptusbäume, bekannt für ihre glatte, helle Rinde, werden bis zu 90 Meter hoch und zählen damit zu den höchsten Blütenpflanzen der Welt.

Nicht nur auf 'Rottnest Island', auch hier leben Quokkas.



'Red Tingle trees' (Eucalyptus jacksonii) haben eine markante, rotbraune faserige Rinde und können über 400 Jahre alt werden.



Bekannt sind sie für ihre hohlen Basisstämme, besonders oft im 'Valley of the Giants' (Tal der Giganten) zu sehen.





Hier führt ein Baumwipfelpfad 600 m lang in bis zu 40 m Höhe(!) durch die Kronen der Giganten, leicht schwankend, aber wunderschön.









Schmaler Spalt bei den 'Elephant Rocks'. Beim Durchlaufen muss man den günstigsten Zeitpunkt abwarten, sonst gibt es nasse Hosen.







Aussichtsplattform 'The Gap', mit Tiefblick in eine kurze Schlucht. Bei jeder Welle kracht, stiebt und brodelt es gewaltig.

Die gewaltige Naturbrücke gleich nebenan.

Die 'Cheynes IV', ein Walfangschiff, heute Teil der historischen Walfangstation bei Albany.

Grasbaum (Xanthorrhoea)

Taxandria marginata(?)

Die 'Stirling Terrace' in Albany.

Das Deck der Brig 'Amity', einer Nachbildung des Schiffes, das die ersten weißen Siedler dorthin brachte.

Ein ehemaliger 'Pink Lake' (Rosa See).
Die Grünalge (Dunaliella salina) produziert in Seen mit hoher Salzkonzentration zu ihrem Sonnenschutz das pinke Pigment Beta-Carotin. Wenn sich, so wie hier geschehen der Salzgehalt veringert, stellt sie die Produktion ein.



Riesige Weizenfelder und dahinter allerschönste Strände.



  bitte Panorama in der Box nach rechts und links schieben!
Küstenlandschaft im 'Le Grand Beach National Park'.





28.02.2026
Weiter nach Esperance, gleich den 'Ocean Drive' gefahren und ein paar schöne Strände plus Aussichtspunkte besucht. Übernachtet auf dem gemeindeeigenen 'Overflow Campground' (Überlaufcampingplatz), weil alle anderen voll waren und freies Stehen verboten ist. Die Gebühr von AUS$ 40,- (entspricht etwa € 24,-) ist viel Geld für das Gebotene, aber leider alternativlos.
Gestern sind wir zum 'Cape Le Grande National Park' und dort zunächst zur 'Duke of Orleans Bay' und einer weiteren Bucht gefahren. Wir waren total fasziniert von den wirklich schneeweißen Stränden und dem ganz feinen Sand, der wie gefrorener Schnee quietscht, wenn man darauf tritt. Auch die Farben des Wassers von hellgrün bis dunkelblau, einfach klasse.
Übernachtet haben wir kostenlos an der 'Condingup Taverne', wo wir auch zu Abend gegessen haben. Hier gab es die bisher besten Fish&Chips der ganzen Reise.
Heute dann Fahrt zur berühmten 'Lucky Bay' und ein paar Nachbarbuchten. Wieder absolut traumhafte Strände. Auch hier durfte man wieder, wie bereits gestern, mit 4x4 auf dem Strand fahren, was Bertha viel Freude bereitet hat.
Am Spätnachmittag wieder in Esperance, eine Fischhautgerberei, ein Kunstmuseum, die Jetty (Seebrücke) besucht, getankt und eingekauft. Anschließend noch eine Stunde nach Norden, wo wir jetzt in Scaddan auf einem kostenlosen Stellplatz der dortigen Gemeinde stehen.
Zwei "anstrengende Besichtigungstage" liegen hinter und schon gestern sind wir früh ins Bett gefallen. Wilhelm fühlt sich inzwischen leicht "overstranded" (überstrandet), Ulrike bekommt nicht genug davon.


Der 'Twilight Beach' bei Esperance.



Schatzblume (Gazania rigens). Hübsch, aber invasiv und "Unkraut" hier in Australien.



Der Hafen von Esperance, von dem aus vor allem Weizen, Eisenerz und Nickel verschifft wird.

Auch in Australien gibt es Rosenkohl, der von uns mit Nudeln, Schinken und Käse zu einem leckeren Pfannenauflauf verarbeitet wird.

Die 'Duke of Orleans Bay', mit eine der allerschönsten Ecken auf unserer gesamten Reise.











Banksie (Banksia speciosa?)

Einige Strände dürfen wir mit Bertha kilometerweit befahren.





Die berühmte 'Lucky Bay'.

  bitte Panorama in der Box nach rechts und links schieben!


Stachelschwanz-Skink(?)

  bitte Panorama in der Box nach rechts und links schieben!






'James Bond - 007 jagt Dr. No' lässt grüßen.









Silbermöwe (Chroicocephalus novaehollandiae)



Gezierte Felsagame (Ctenophorus ornatus)

'Hellfire Bay'

Endloser Strand am 'Cape Le Grand'.

Die 'Esperance Tanker Jetty'.

Gartenfächerschwanz (Rhipidura leucophrys), bekannt als 'Willie Wagtail (Wackelschwanz)'.


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