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Australien

unserer Route:
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43.

York-Peninsula, Grampians, Tasmanien

16. bis 31. März
Σ km 62.615

Australien  First Australians 

18.03.2026
In 'Port Augusta' haben wir uns noch den interessanten 'Arid Lands Botanical Garden', also ein Gebiet mit extrem wenig Niederschlag, angesehen.
Am nächsten Tag bis 'Port Pirie', wo wir mit dem Chef des 'Federal Hotel' am Abend ein Bier getrunken und uns lange unterhalten haben. Wir durften hinter dem Pub übernachten.
Von dort ging es auf die 'Yorke Peninsula (Halbinsel)', mit zwei Übernachtungen in Moonta und Warooka, jeweils auf gemeindeeigenen Stellplätzen. Dazwischen Besuch von 'Port Victoria' mit sehr kleinem, aber sehr feinem Museum über die von dort Weizen holenden Segelschiffe, auch einige deutsche Flying P-Liner der Hamburger Reederei F. Laeisz. Schließlich sind wir im 'Dhilba Guuranda-Innes National Park', an der Südspitze gelandet. Wir haben auf einem Nationalparkcampground übernachtet und am nächsten Tag einige herrliche Aussichtspunkte besucht. Am 'Ethel Beach', wo das gleichnamige norwegische Schiffswrack (1904) und auch das der 'Ferret' (1920) liegt, sind wir Stunden geblieben, weil immer wieder ganze Delphinschulen vorbeischwammen. Einige Male sind sie in den hohen Wellen gesurft und anschließend einzelne weit aus dem Wasser gesprungen, ein fantastisches Schauspiel. Wir konnten uns nur schwer aufraffen, weiterzufahren.
In Yorketown, wo Ulrike wieder Drohnenaufnamen von Salzseen gemacht hat, haben wir auf einem kleinen Campingplatz übernachtet, geduscht und Wasser gebunkert.
Gestern dann hinüber nach Edithburgh, dort haben wir uns im September 2024 zum ersten Mal mit Silke und Uwe getroffen, und stracks wieder nach Norden. Heute durch Adelaide und Hahndorf hierher nach Callington, wo wir für 10 AUS$ Donation (Spende) sehr ordentlich untergekommen sind.
Seit drei Tagen regnet es, das haben wir die ganze Zeit in Australien noch nicht erlebt.


Das 'West Cape Lighthouse', erbaut 1980 aus Edelstahl.

Fetthenne oder Mauerpfeffer (Sedum)

Die Reste der beiden Schiffwracks am 'Ethel Beach'.
Oben: Das Dampfschiff 'Ferret', aufgelaufen 1920.
Unten: Die Dreimastbark 'Ethel', gestrandet 1904.



Surfende Delfine, fantastisch!



Endlich mal wieder Emus.

Das 'Cape Spencer Lighthouse' und die Steilküste umzu.





Am 'Cape Spencer Aussichtspunkt' steht diese Hai-Skulptur.

Salzseen um Yorktown.







Gewaltige Getreidesilos in Stansbury.

Das 'Ardrossan Hotel' im gleichnamigen Ort.

Ein Baum voller 'Little Corellas' (Cacatua sanguinea).



Im 'Victoria Hotel' in Dimboola. Gutes Essen in Räumen im Ambiente der 1870er Jahre.



23.03.2026
Nach einer Übernachtung in Diambola, mit schönem kostenlosen Stellplatz in einem großen Park unter hohen Bäumen und einem Chicken-Parmi-Abendessen im alten 'Victoria Hotel' mit mehreren Speiseräumen im knuffigen Wohnzimmerstil, sind wir im 'Grampians National Park' gelandet. Am nächsten Tag sind wir hoch zum 'Mount William' gefahren und die letzten Höhenmeter zum Gipfel gestiegen. Toller 360° Rundumblick über das Gebiet, von dem wir landschaftlich sehr angetan waren.
Zwei Tage später sind wir wieder am Meer angekommen und die 'Great Ocean Road', zum zweiten Mal, diesmal in die andere Richtung, gefahren. Wieder ein wunderschönes Erlebnis auf der zum Teil in die steilen Felsen gehauenen Straße.
Gestern trafen wir uns mit Mandy und Michael aus Brisbane hier in Geelong, haben heute Bertha neue hintere Dämpfer gegönnt und noch einmal bei Aldi und Konsorten eingekauft.
Jetzt stehen wir wunderbar im Hafen, direkt am Wasser und werden morgen zu den Teufeln aufbrechen.


Auf dem 'Mount William (Wilhelm)'.







Australisches Purpurhuhn (Porphyrio melanotus) mit hungrigem Nachwuchs.

Der 'Clocktower' (Glockenturm) in Camperdown.

Metzgerei in Colac.

Durch Regenwald geht es hinunter an die Südküste. Wir fahren noch einmal die 'Great Ocean Road' (Großartige Ozeanstraße).











Einen Tag vor der Verschiffung nach Tasmanien bekommt Bertha in Geelong hinten die dringend notwendigen neuen Schwingungsdämpfer.

Über Nacht stehen wir am Hafen in unmittelbarer Nähe des Anlegers. Wir sehen die beiden Schwesterschiffe 'Spirit of Tasmania I und II' beim Aus- und Einlaufen.

Foto @ Mandy

Am nächsten Morgen geht es in den Bauch der Nr. II und in 11 Stunden hinüber nach Tasmanien.







28.03.2026
Mit der 'Spirit of Tasmania' sind wir in knapp 11 Stunden von Geelong recht ruhig nach Devenport geschippert und befinden uns nun 'under down under'. In Latrobe verbrachten wir, bei leichtem Regen, die erste Nacht und sind am nächsten Tag über Launceston zum 'Low Head', wo wir unter anderem ein Pinguinbaby in einer Höhle, auf seine Eltern und Futter wartend, getroffen haben. Am alten(?) Leuchturm direkt am Wasser übernachtet.
Vorgestern ging es dann zur 'Waterhouse Conservation Area', wo wir zwei Nächte auf einem kostenlosen sehr schönen und ruhigen Stellplatz direkt am Meer geblieben sind.
Heute dann, wieder bei bestem Wetter, über Nebenstrecken und die 'Jacob's Ladder' (Jakobsleiter) hinauf auf das Plateau des 'Ben Lomond'. Unterwegs haben wir neben der Straße zwei Kurzschnabeligel (Tachyglossus aculeatus), eierlegende Säugetiere, auch als Ameisenigel bekannt, gesehen und natürlich fotografiert.


Am 'Low Head Lighthouse' wartet der kleine Pinguin in der Höhle auf seine Eltern und Futter.

Tasmanischer Filander, auch bekannt als Pademelon.



Das 'Low Head Lighthouse' und der alte Leuchtturm, an dem wir ruhig übernachten.







Känguruapfel (Solanum aviculare)

Zwei Nächte bleiben wir auf einem schönen Campground in der 'Waterhouse Conservation Area' weitab vom Schuss.





Abendessen mit Mandy & Michael und Mannheimer Eichbaum, das wir hier in Australien(!) gekauft haben.

Weißwürste (im Topf) mit von Ulrike selbstgebackenen leckeren Laugenbrötchen.





Pazifikmöwe (Larus pacificus)





Direkt neben der Straße ein Ameisenigel, Echidna oder Kurzschnabeligel (Tachyglossus aculeatus), der neben dem Schnabeltier das einzige verbliebene Säugetier ist, das Eier legt, also seine Nachkommen nicht lebend gebiert (Kloakentier).

Spannende Auffahrt zum 'Ben Lomond' über die 'Jacobs Ladder' (Jakobsleiter).
Verfolgungsvideo © Michael Bobka



31.03.2026
Auf ca. 1.400 m Höhe war es zwar kalt, aber wir haben gut geschlafen. Zusammen mit Mandy sind wir am nächsten Morgen hoch zum 'Legges Tor', der höchsten Erhebung des 'Ben Lomond' gestiegen und hatten tolle Rundumsicht. Gegen Mittag wieder, an die Ostküste und an ihr entlang bis zu den 'Friendly Beaches', einem Nationalparkcampground.
Tags darauf ging es dann Richtung Süden bis Dunalley, wo wir in einer Hotelbar Fish&Chips mit Salat(!) verspeist haben und über Nacht stehen bleiben konnten. Auf der Fahrt dorthin machten wir einen Abstecher zu den 'Dolphin Sands', wo wir vor 13 Jahren übernachtet haben und von Errol aufgelesen wurden. Sein Sommerhaus, in das er uns damals eingeladen hatte, ist unglücklicherweise vor ein paar Monaten mit 18 weiteren Häusern durch ein Buschfeuer zerstört worden.
Wir beide sind heute die Runde auf der 'Tasman Peninsula (Halbinsel)' gefahren und waren beeindruckt von den gewaltigen Felsformationen, Blaslöchern und Schluchten. Gegen Abend dann wieder Mandy & Michael getroffen und gemeinsam zum 'Seven Mile Beach', wo wir übernachten werden.


Auf dem 'Legges Tor', dem höchsten Punkt des 'Ben Lomond'.

Foto @ Mandy

  bitte Panorama in der Box nach rechts und links schieben!








Bennett-Wallabies







Und dann geht es wieder recht steil hinunter.



An den 'Friendly Beaches'.





"Wilder" Wombat, der nicht videoscheu ist.
Video @ Mandy



Wir sind auf den Geschmack gekommen!

'Maingon Bay Lookout' im 'Tasman National Park'.

Männlicher Prachtstaffelschwanz

Die großartige 'Tasman Arch'.

Blick auf die Dolerit-Klippen des 'Cape Hauy'.



'Devils Kitchen' (Teufels Küche)



'Remarkable Cave'

Ebbe am 'Dunalley Beach'.

Tasmanisches Pfuhlhuhn (Gallinula mortierii)

Stockenten (Anas platyrhynchos): Erpel und Weibchen

Silberkopfmöwe (Chroicocephalus novaehollandiae)

Am 'Seven Mile Beach' in der Nähe von Hobart.

Eine halbe Nacht...
Video @ Michael Bobka


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