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7. Woche:  Harstad → Andenes  |  Km 8003


Am Sonntagmorgen um 8:10 Uhr werden wir von König Haralds ausgesprochen sonorem und lauten Typhon geweckt. Wahrscheinlich ist ganz Harstad wach geworden. Nach einer halben Stunde verlässt das Hurtigrutenschiff wieder, diesmal leise, den Hafen.




Mitläufer.




Auf den Lofoten verfolgen wir eine der vielen Landschaftrouten Norwegens. Wir fahren flott bis ans Ende zum Fischerdorf Å (letzter Buchstabe im norwegischen Alphabet) und lassen uns dann viel Zeit für viele Schlenker auf der Rückfahrt.


Die Landschaft ist herrlich.


Die kleinen Fischerdörfer, hier Reine, bieten zusätzlich farbige Akzente.


Nordlys.




Über oft einspurige Brücken sind viele Inselchen miteinander verbunden.




Im von der UNESCO ins Weltkulturerbe aufgenommene Dorf Nusfjord hängen diese bissigen Dorschköpfe.




Dort gönnen wir uns auch im alten Landhandelsladen Kaffee und lecker Waffeln mit Erdbeermarmelade und Rømme (so etwas wie saure Sahne).


Ulrike fotografiert aus dem großen Fenster überm Bett, das auch als Dachausstieg dient. Vorne die Luke des Bades mit Ventilator, in der Mitte die Küchenluke und rechts und links die begehbaren Solarpannels mit jeweils 100 W Leistung.


Feine weiße Sandstrände. Wenn es nur nicht so frisch wäre...




In der Nähe von Borg wurden die Fundamente und weitere Teile eines Langhauses (83 m) entdeckt und daneben als Rekonstruktion aufgebaut. Sehr interessanter Einblick in das Leben der Wikinger vor mehr als 1.300 Jahren.




Beim morgendlichen Spaziergang bei Eggum treffen wir diese beiden putzigen Hermeline. Es sind nördliche Exemplare, deren Fell das ganze Jahr über weiß bleibt.




Der Schnee auf den Bergen bleibt jetzt liegen und macht das Ganze noch dramatischer.








Der Hafen der "Lofotenhauptstadt" Svolvær.


Salzwasserreiher.


Der Winter hält Einzug und behält auf den Nebenstrecken schon die Oberhand.


Ganz typisch für die Lofoten die großen Gestelle zum Trocknen der Dorsche. Stockfisch ist vor allem in Südeuropa immer noch eine begehrte Delikatesse.


Wieder ein wunderschöner und einsamer Übernachtungsplatz. In der Hütte, die jedem offen steht, gibt es neben einem Ofen samt Brennholz alles was man braucht, selbst eine Gitarre, die noch nicht einmal sehr verstimmt war.




In der Nacht dann wieder fantastisches Nordlicht und leider auch wenig Schlaf.






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