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6. Woche:  Storslett → Harstad  |  Km 7109




Auf einer gut 20 km langen, schlechten Schotterpiste kommen uns drei Hundegespanne entgegen, denen wir ordentlich Platz machen.


Die Piste führt uns vom Fjord auf 770 m Höhe. Von dort wollen wir auf den Halti (1328 m), den höchsten Punkt Finnlands. Wir sind spät dran, versuchen es aber, weil morgen Schlechtwetter angesagt ist. Zunächst kommen wir gut voran, dann geht es aber über endlose Blockfelder. Nach gut zwei Stunden müssen wir 100 Hm und 2 km vor dem Gipfel abbrechen, um noch vor Einbrechen der Dunkelheit wieder bei Bertha zu sein.




Noch in der Nacht fahren wir zurück ins Tal.


Bertha zum ersten Mal zwischen Wohnmobilen auf einem Campingplatz. In Tromsø ziemlich teuer, aber wir leisten uns einfach den Luxus, nach 37 Tagen Wäsche zu waschen und zu duschen.


Ganz frisch machen wir uns auf über die Tromsøbrua in die Stadt zum Rundgang.


Wir laufen durch den alten Hafen mit Brücke und Eismeerkathedrale im Hintergrund


und besuchen den Dom, die einzige norwegische Kathedrale aus Holz.




Auch in die tolle Bibliothek, die wir bereits 2007 besucht haben, schauen wir noch einmal hinein.




Ebenso statten wir dem Polarmuseum einen Besuch ab: Hier wird die Geschichte des Tierfangs im hohen Norden dargestellt und unter anderem immer wieder darauf hingewiesen, wie human und schmerzfrei die einzelnen Fangmethoden waren. Wir wurden ja gewarnt: mit Norwegern niemals über Walfang diskutieren...
Die andere Hälfte widmet sich, auch sehr interessant aufbereitet, Amundsens und Nansens Polarforschung.




Gegen Abend laufen wir wieder über die die Brücke zurück und bewundern, wie schon vor 13, respektive 43 Jahren, die Eismeerkathedrale.










Im Zentrum von Tromsø fließt der Verkehr größtenteils unter der Stadt. Im über 9 km langen Tunnelsystem mit drei unterirdischen Kreisverkehren geht es kreuz und quer überall hin. Wir haben das getestet. Zusätzlich gibt es noch 900 Parkplätze dort unten in zahlreichen Kavernen. Die konnten wir allerdings wegen der Höhenbeschränkung von 2,30 m nicht befahren...




Noch einen Abstecher auf die und eine Nacht auf der kleinen Insel Sommarøy. Hinüber geht es über die ampelgesteuerte einspurige Brücke,


Zwei Tage verbringen wir dann auf Norwegens zweitgrößter Insel Senja, deren landschaftliche Schönheit einfach umwerfend ist.
Hier der Hafen von Husøy und der Inselort von oben.




Die Sträßchen sind schmal und die vielen Tunnel meist eng.






Das berühmte goldene Toilettenhäuschen auf Senja.


Dem tollen Aussichtsplatz Tungeneset gegenüber wachsen die Gipfel mehr als 500 m fast senkrecht aus dem Meer.


Kurze Zeit später fahren wir an diesem Posthaus vorbei mit Brief und dessen Briefmarke mit genau diesem Blick.




Der Winter kommt unaufhaltsam und das erste Schneeschräumfahrzeug ist schon an uns vorbeigebrettert.


Trotzdem zweigen wir noch einmal von der Route nach Süden ab und fahren westlich, nach Harstad, wo ein Fischkutter direkt vor Berthas Nase anlegt.


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