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3. Woche:  Rovaniemi → Hamningberg  |  Km 4304


In Sodankylä steht Finnlands älteste Holzkirche, die 1689 gebaut wurde.


Übernachtungsplatz allein und schön am Kitinen.






Übernachtungsplatz fast allein und ebenso schön am Inarisee.


Das Parlament (SAJOS) der finnischen Samen in Inari.


Im sehr gut gemachten und lehrreichen Saamelismuseo Siida in Inari erfährt man viel über die Samen, ihre Kultur und die Natur der Finnmark. Auch das dazugehörige Freilichtmuseum bietet interessante Einblicke.




Bücherbushaltestelle mitten im Nirgendwo und mitten auf der Straße.


Über die nagelneue Tanabru, die einzige weit und breit, geht es hinüber auf die Varangerhalbinsel, dem nordöstlichsten Teil Norwegens.
Kurz zuvor wurden wir nach Überfahren der Grenze vom norwegischen Zoll mit Blaulicht verfolgt und angehalten. Sie waren überaus freundlich und nach einem netten Palaver durften wir weiterfahren...


In der folgenden Nacht, am Rastplatz Gornitak, konnten wir aus dem "Panoramafenster" wieder Nordlicht sehen.




Einer hilft dem anderen...


Wir haben wieder das Nordmeer erreicht.


Der kleine Hafen von Vestre Jakobselv.


In Vadsø steht der Luftschiffmast, von dem aus Umberto Nobili mit der Italia zum Nordpol aufbrach und auf dem Heimflug im schlechten Wetter havarierte. Dies löste eine internationale Rettungsaktion aus, in deren Verlauf der norwegische Polarforscher Roald Amundsen ums Leben kam. Nobili und die meisten seiner Männer wurden gerettet. Eine spannende Geschichte.
Was so ein alter Mast alles erzählen kann...


Die innen und außen vorzüglich gestaltete Kirche von Vardø, die 1958 geweiht wurde.


Im vom Schweizer Peter Zumthor entworfenen Mahnmahl wird an die Hexenverfolgungen und ‑verbrennungen im 17. Jahrhundert in Nordnorwegen erinnert. Durch den langen dunklen Gang der Gedenkhalle, mit den Biografien der Ermordeten, kommt man zum Pavillon mit dem Scheiterhaufen, einem Kunstwerk von Louise Bourgeois.








Die hier nur noch 3 m breite Straße führt uns in das abgelegene und verlassene, einst blühende Fischerdorf Hamningberg. Hier bleiben wir ein paar Nächte einsam an einer herrlichen Bucht.




Bei schönstem Wetter wandern wir auf den kleinen Berg der Halbinsel. Dort befinden sich leider auch deutsche Hinterlassenschaften: die ehemalige Küstenverteidigung ist in Norwegen noch allerorts sichtbar.






Beim Spaziergang am Ufer entlang finden wir die Reste eines großen Wales. Lebende Exemplare haben wir von Weitem in der Bucht gesehen.






In der Nacht auf Samstag gab es dann ganz großes Nordlichtkino: es fing gar nicht schlecht, aber gemächlich an und steigerte sich, bis wir vollkommen umgeben waren von wabernden, tanzenden, farbigen Lichtern. Das war ein recht kurzer, aber sehr eindrucksvoller und emotionaler Höhepunkt. Danach ging es aber noch stundenlang weiter. Selbst vom Bett in Bertha aus konnten wir es noch durchs Dachfenster beobachten, bis wir irgendwann zu müde waren und glücklich eingeschlafen sind.










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