Australien
unsere Route:
45.
Tasmanien rund, zurück aufs Festland, wieder nach Grafton und Brisbane
16. bis 30. April 2026
Σ km 66.420

Im Regen durch den Regenwald

Bei einer Wanderung durch den selbigen sehen wir viele verschiedene Pilze.

Wunderschöner, nasser Wald

Ein verholzter Vogel im Nest

Das Ziel des Weges: Die schönen 'Philosopher Falls'.

Hin- und Rückweg sind fantastisch.

Am 'Lake Lea'

In der Nacht war es kalt, jetzt wird erst einmal in der Sonne Wärme getankt.

Blick vom 'Cradle Valley Lookout' auf den noch von Wolken verhüllten 'Cradle Mountain.
Panoramasicht vom 'Prospect Mountain'

Der rassige 'Cradle Mountain', jetzt in voller Sonne. Ja, Wilhelm war da im Januar 2013 bei viel Regen und ohne Sicht oben.

Wir machen am nächsten Tag, am 'Dove Lake' entlang, immer mit Blick auf den 'Cradle Mountain', eine Tour hinauf zum 'Hansons Peak'.

In der anderen Richtung der 'Lake Hanson'

Glücklich auf dem Gipfel

Die "Schlüsselstelle", auch beim Abstieg, no problem.


bitte Panorama in der Box nach rechts und links schieben!
Von wieder etwas weiter unten von links nach rechts: 'Lake Hanson', 'Hansons Peak', 'Little Horn', 'Cradle Mountain' und 'Lake Dove'.

Ist er nicht einfach schön?
Nicht umsonst Mitnamensgeber des berühmten 'Cradle Mountain - Lake St Clair Nationalpark'.

Am 'Lake Rowallan', dem aufgestauten 'Mersey River', verbringen wir zwei Nächte.

Flechten, eine Lebensgemeinschaft aus Alge und Pilz, sind für das Rot am Flussufer verantwortlich.

Skulptur "Doug the Big Truffle Dog", zu Ehren des berühmten Trüffelsuchers, einem Labrador.
Das recht teuere Trüffelcroissant war superlecker.
21.04.2026
Über Wynyard sind wir nach Waratah zu den 'Philosopher Falls'. Der Weg hinunter zum Wasserfall durch dichten, dunklen Regenwald bei nur wenig Regen war einzigartig.
Nächste Station war dann der einsame 'Lake Lea', bei recht viel Regen mit vielen nassen Kängurus und Wombats.
An den nächsten beiden Schönwettertagen sind wir auf den 'Prospect Mountain' und den 'Hansons Peak', mit Fern- und Nahsicht auf den 'Cradle Mountain', gewandert. Ersteres eine ziemlich feuchte, letzters eine anspruchsvollere, aber prächtige Tour.
Zwei Nächte waren wir dann am 'Lake Rowallan', dem aufgestauten 'Mersey River', und haben u. a. bei Lagerfeuer den prächtigen Sternenhimmel über dem See bewundert.
Heute ging es nach einer geschmacksexplosiven Trüffelverkostung weiter in die hübsche Kleinstadt Deloraine. Dort haben wir bei einem Italiener guten Kaffee und leckeres belegtes Baguette verköstigt und waren etwas shoppen. Im Moment stehen wir schön und ruhig auf dem freien Campground am 'Lower Liffey Reserve', wo wir zwei Nächte bleiben.
Jetzt aber noch eine etwas bittere Pille: Wilhelm muss am 30. April Australien verlassen und heimfliegen, weil sein Visum, nach extrem vielem und nervigem Hin und Her, nur bis zu diesem Zeitpunkt verlängert wurde. Ulrike, die bis Ende Mai bleiben darf, wird Bertha in Brisbane bei Mandy & Michael für die Verschiffung nach Neuseeland vorbereiten und dann auch nachhause kommen. Diese "behördliche Anordnung", wirft einen kleinen Schatten auf das ansonsten so freundliche Australien.
Wir planen dann, im September in den neuseeländischen Frühling aufzubrechen.

Am späten Abend besuchen uns Possums am 'Lower Liffey Reserve', wo wir auch zwei Nächte bleiben.

Auf dem Weg zu den 'Liffey Falls'

Teilumarmung
Auch auf einem Parkplatz kann man beim "Spielen", trotz Syncro, im Kieshaufen stecken bleiben ;-))
Auf dem 'Central Plateau' am 'Great Lake'

Die letzten Kilometer noch bei Dunkelheit nach Devonport zur Fähre

Wir verlassen Tasmanien, wo wir gerne noch länger geblieben wären...
29.04.2026
Wir sind wieder zurück auf dem "Festland". Nach drei Tagen langer, anstrengender Fahrt u. a. über Grafton, wo wir noch einmal Miriam, Eric und die Kids besucht haben, sind wir wieder bei Mandy & Michael in Brisbane untergekommen, die schon am Abend vorher zurück waren. Wilhelm muss morgen, wie angeordnet, zum spätesten Termin, nachhausefliegen, während Ulrike sich hier um die Verschiffung kümmert und Bertha dafür vorbereitet.
In Tasmanien haben wir uns noch die 'Liffey Falls' angesehen, sind über das Hochland zum 'Great Lake' gefahren und waren schließlich, pünktlich zum Fährtermin, in Devonport.
Die elfstündige Überfahrt, diesmal mit der 'Spirit of Tasmania I" war angenehm ruhig.
Reserverad und Sandbleche sind inzwischen von Bertha abgenommen, die Kisten aus dem Heckstauraum durchgesehen, und in einer der beiden Garagen der beiden gestapelt. Alles was mit nach Deutschland kommt, liegt in der großen Wohnhalle auf dem Boden und wird zum Teil gerade von Ulrike kunstvoll in Wilhelms Reisetasche verstaut.

Auf der A1 flott nach Norden

Bei Miriam, Eric, Mason und Hannah in Grafton essen wir gut zu Abend, bleiben über Nacht und verabschieden uns am nächsten Morgen. Wir hoffen sehr, alle irgendwann einmal wiederzusehen.

Die Fähre über den 'Clarence River'. Vor uns steht ein Pickup mit Arbeitshunden.

Neben der Straße liegen Fischerboote.

Noch einmal geht es über den Fluss. Wir nehmen die alte Brücke, nebenan verläuft die "Autobahn" hoch oben.

Ankunft in Brisbane

Bei Mandy und Michael angekommen, werden am Heck der Ersatzreifen, die Sandbleche und die Halterungen abgenommen. In Bertha wird der Unterschrank repariert, dazu musste der Gaskocher 'raus.

Alles voll mit feinstem australischen Sand, in jeder Ritze. Das wird viel Arbeit, das wieder blitzblank zu bekommen...

Im Elektroschapp im Heckraum ist der alte Wechselrichter bereits abgebaut. Er wird durch einen neuen mit mehr Leistung ersetzt werden.

Und dann muss Wilhelm am letztmöglichen Tag Australien verlassen. Abschied am Flughafen.