2023 –
Australien
Unsere Route und wo wir gerade sind:
Stecknadeln (Datum und km) und Route (Datum) anklickbar.
36.
Shark Bay, Monkey Mia, Kalbarri, Hutt Lagoon
01. bis 15. Dezember 2025
Σ km 48.403
01.12.2025
Wir sind Pauls Einladung gefolgt und noch am Sonntag dort geblieben. Allerdings war es da so heiß, dass wir einen guten Teil des Tages allein in seinem Büro mit eingeschalteter Klimaanlage saßen. Ulrike hat zwischendurch immer noch fleißig weitergeputzt.
Heute morgen, nach einer Woche, sind wir dann vom Hof gefahren und haben auf der anderen Seite der Halbinsel 'Monkey Mia' angesteuert. Hier ist es sehr touristisch, aber auch wirklich schön. Ein paar Tage werden wir jetzt erst einmal Urlaub machen.

Die Campingplatzemus in 'Monkey Mia' kommen mehrmals am Tag vorbei, es könnte ja etwas zu Futtern geben.

Kann es einen schöneren Platz geben für ein Glas eiskaltes Bier?

Gefleckter Adlerrochen

Delfine mit Nachwuchs bei unserem interessanten Bootsausflug.

Dugongs

Vor allem die Schwanzflosse unterscheidet die Dugongs von den Manatees.
Dugongfamilie

Das Restaurant des herrlich gelegenen Campingplatzes im 'Monkey Mia Reserve (Reservat)'.

Eine 'Grüne Meeresschildkröte' am vorgelagerten Strand.

Dort wird auch von Rangern des Nationalparks Delfinen zweimal am Tag zu bestimmten Zeiten Futter und dabei den Zuschauern spannende Informationen angeboten.

Es sind 'Große Tümmler', eine in allen Ozeanen verbreitete Art der Delfine. Im englischen Sprachgebrauch heißen sie 'Bottlenose Dolphins' (Flaschennasen-Delfine).

Der Pelikan weiß, dass er von dieser Bande nichts zu befürchten hat, sie kennen sich.

Er selbst ist mit seinem großen Kehlsack, wie ein "Netz" genutzt, ein hervorragender Fischer.

Mit diesem Katamaran waren wir vor zwei Tagen auf der Bootstour.
10.12.2025
Sorry, dass wir uns erst jetzt wieder nach so langer Zeit melden, aber wir waren so von den letzten Ereignissen um Bertha angespannt und haben darüber tagesaktuell glatt vergessen.
In 'Monkey Mia' sind wir vier Nächte geblieben und haben die Seele baumeln lassen, sind mit einem Katamaran hinausgefahren, haben viele Delphine, ein paar Schildkröten und Dugongs (Gabelschwanzseekühe), nahe Verwandte der Manaties (Rundschwanzseekühe), gesehen.
Auf dem Rückweg nach Denham besuchten wir noch eine aufgelassene Schaffarm, deren von der Regierung Australiens aufgekauftes Land zum 'Francois Peron National Park' wurde.
Weiter ging es zurück nach Denham, Einkaufen, und zum 'Eagle Bluff', wo wir in der Nähe übernachtet haben.
Die Aussicht vom gleichnamigen Lookout ist fantastisch, außerdem haben wir
bei in die Bucht einlaufendem Wasser einige Haie sehen können.
Mit zwei Zwischenübernachtungen am 'Billabong Roadhouse' und an der Brücke über den 'Murchison River' ging es, u. a. auf einem 100 Kilometer schnurgeraden Straßenstück, nach Kalbarri, wo wir auf einer Farm einen Stellplatz gefunden haben.
Gestern waren wir im 'Kalbarri National Park', wo der 'Murchison River', den wir vor zwei Wochen als kleinen Creek bei gleichnamigen Roadhouse überquert haben, eine tiefe Schlucht in das Gelände gefressen hat. An einer Klippe ragen zwei gewagte Aussichtsplattformen über dem Abgrund. Alles sehr gut gemacht. Anschließend haben wir noch weitere Sehenswürdigkeiten besucht, kleine Wanderungen unternommen, sind dann wieder nach Kalbarri gefahren, einkaufen gewesen und haben auf einem der dortigen Campingplätze Station gemacht. Abends waren wir mit Steffi und Markus, die wir in Monkey Mia kennengelernt haben, sehr nett Essen und zwei gute Bier trinken.
Heute bei der Pelikanfütterung zugesehen, danach Frühstück in einem Café und dann Arbeit an der Homepage.

Hier wurden die Schafe der 'Peron Homestead' geschoren.

Ihre Wolle wurde sortiert und in Ballen gepresst.

Die "Küche" der Schafscherer.

Wieder einmal ein Frühstück mit allerbester Aussicht.

Der "Verbindungskanal" der 'Little Lagoon' ins Meer bei Denham mit glasglarem Wasser.

Die herrlichen Buchten und Strände südlich der kleinen Stadt.


bitte Panorama in der Box nach rechts und links schieben!
Fantastischer Aus- und Tiefblick vom Aussichtspunkt 'Eagles Bluff' (Adler Kliff).

Mit dem auflaufenden Wasser kommen auch Haie auf Futtersuche in die Bucht.

Der schneeweiße 'Shell Beach' besteht nur aus kleinen Muscheln, die sich bis zu 10 m Höhe auftürmen.

Dieser Zaun ist Teil des Projektes Eden im 'Francois Peron National Park' in Shark Bay, das einheimischen Tieren Schutz vor eingeschleppten Feinden bietet.

Im 'Billabong Roadhouse' am 'North West Coastal Highway', wo wir übernachtet haben, frühstücken wir australisch und werden nicht enttäuscht.

Mit schwerem Gerät wird an dieser Baustelle der Straßenunterbau verdichtet.
Der Riss in der Windschutzscheibe wächst weiter...

Der großartige 'Kalbarri Skywalk Lookout' ragt 25 m über die Schlucht hinaus. Der Boden besteht aus Rosten und bietet durchgehend atemberaubenden Tiefblick.

Die Schlucht selbt hat der 'Murchison River' geformt.

Die ganze Anlage ist durchgehend überzeugend gestaltet.

Ein weiterer Aussichtspunkt ist das spektakuläre 'Nature's Window' (Naturfenster).

Am 'Z-Bend Lookout' bietet sich eine fabelhafte Sicht auf die Biegungen des Flusses.

Hier wurden auch diese versteinerten Spuren eines prähistorischen Gliederfüßers (Arthropoden) gefunden. Die etwa 40 cm lange Bronze verdeutlicht seine Größe

Der 'Long-nosed Dragon' (Langnasendrache) dagegen ist kleiner, aber echt.

Rosa Wollige Federblume (Verticordia monadelpha)

Fransenlilie (Thysanotus)

Federblume (Verticordia oculata)

Flaschenbürstenbusch (Calothamnus quadrifidus)

Blüten der Banksie

Grasbaum (Xanthorrhoea) mit Blütenstand

Stachelige Scholtzia (Scholtzia involucrata) und Mohnblüte

Gast bei der täglich stattfindenden Pelikanfütterung in der schönen kleinen Stadt Kalbarri.
15.12.2025
Im südlichen Teil des 'Kalbarri National Park' einige Abstecher zu tollen Aussichtspunkten an der Steilküste gemacht. Übernachtung in Gregory, das zwischen dem Meer und der faszinierenden rosaroten 'Hutt Lagoon' liegt. In diesem Salzsee züchtet die BASF Algen und gewinnt daraus natürliches Beta-Carotin.
Am nächsten Tag ging es über Horrocks und Northhampton nach Geraldton, wo wir den freien Stellplatz im Vorort 'Drummond Cove' ansteuerten.
Die zweite Nacht in der Stadt haben wir nach einer Rundfahrt durch dieselbige am 'Self Contained (autarke Fahrzeuge) Free Camp' mitten in der Stadt und direkt am Hafen verbracht. Am späten Nachmittag sind Silke und Uwe dazugekommen, die von Perth Richtung 'Shark Bay' unterwegs sind.
Gestern wollten wir zusammen eine Fotoausstellung im 'Western Australia Museum' ansehen, die aber wegen Stromausfall geschlossen war. Dabei fiel uns wieder ein, dass am Vorabend plötzlich um uns herum alle Lichter ausgingen. Wir sind auf einen Campingplatz umgezogen und erfuhren, dass es in der Stadt und der ganzen Region drumherum keinen Strom gibt. Erst nach etwa 24 Stunden spätabends gingen die Lichter wieder an.
In der Nacht schlugen zwei heftige Blitze direkt in unserer Nachbarschaft ein, mit einer solchen Lautstärke, wie wir sie wirklich noch nie vernommen haben. Ein paar Tropfen fielen noch, aber das Gewitter hat sich sehr schnell verzogen.

Am 'Red Bluff Beach' (Rotes Kliff Strand).

Blick zum 'Red Bluff Lookout'.

Blick vom 'Red Bluff Lookout'.

Blüte des Honigmyrtenstrauches (Melaleuca nesophila)

Blüten des nahen verwandten 'Versteckten Honigmyrtenstrauches' (Melaleuca undulata)

Mallee-Drache (Ctenophorus fordi)

Der gesamte südliche 'Kalbarri National Park' besticht vor allem durch die grandiose Steilküste.

Blick vom 'Natural Bridge Lookout' auf das dieses Naturphänomen.

Die 'Hutt Lagoon' bei Gregory, einer der pinkfarbigen Seen Australiens. Trotz einer BASF-Produktionsanlage, alles natürlich.

Stelzenläufer (Himantopus himantopus)

Auf der anderen Seite des kleinen Ortes branden die Ozeanwellen gegen das Riff.

Am nächsten Tag, anderes Wetter und andere Stimmung am 'Pink Lake'.

Das 'Sacred Heart Convent' (Kloster des Heiligen Herzens) im netten Northampton.

'Our Lady in Ara Coeli - St. Mary's Catholic Church' und ein John-Deer-Minimultischlepper ebenda.

Dort hat jeder sein Schaf, auch die Polizei.

Das ikonische 'Point Moore Lighthouse' in Geraldton. 1878 aus Fertigteilen, von England hierher gebracht, errichtet.