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2023 –
Australien

Unsere Route und wo wir gerade sind:
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29.

Savannah Way | Deutschland
und wieder zusammen in Darwin

16. bis 31. August 2025
Σ km 36.034

Australien  First Australians 

Wilhelm mit Murmel:

Schönes Camp am glasklaren 'Gregory River'.



Zweiundzwanzig Achsen hatten wir bisher noch nicht.

Einer der vielen Creeks, die auch jetzt, am Ende der Trockenzeit, noch Wasserstellen haben.

Das "Schild" einer riesigen Schaffarm hier im Outback.

Fahrt auf der 'Gregory Downs Camooweal Road' durch die endlose Savanne, bis mir die Luft ausgeht.

Aus dem Nichts traben sie alle heran und schauen sich sehr interessiert Bertha an.

Meine "Retter", eigentlich auf dem Weg zum Wochenendfischen.



17.08.2025
Das kathastrophale Stück des 'Savannah Way', laut Petra und Leonhard, grob zwischen Burketown und Borroloola, haben wir uns gespart, der Riss in der Scheibe wird auch so jeden Tag länger.
Gestern auf einer 200 km langen, schmalen 'Gravel Road' (Schotterstraße), 40 km vom nächsten Ort, mitten im Nirgendwo, verlor ein Reifen Luft und irgendwann musste ich ihn wechseln. Dummerweise habe ich dabei den Schlüssel für den Heckstauraum mit nötigem Werkzeug dortselbst eingeschlossen, den gut versteckten Ersatzschlüssel nicht finden und Ulrike mitten in der Nacht in Deutschland nicht erreichen können. Habe erst einmal gefrühstückt. Nach 1½ Stunden kamen die ersten beiden Geländewagen vorbei, mit sechs werkzeugmäßig gut ausgestatteten und außerordentlich hilfsbereiten jungen Australiern, die den Reifenwechsel innerhalb von 10 Minuten erledigt, auch den kaputten Reifen schon wieder geflickt und beide exakt aufgepumpt hatten. Muss ich erwähnen, dass ich nichts anfassen durfte?
Heute sind wir auf Teer gemütlich zum Roadhouse 'Barkly Homestead' gerollt, haben dort Quartier auf dem Campground bezogen und freuen uns(?) auf Dusche und Abendessen.


Auf dem Campingplatz des 'Barkly Homestead Roadhouse' fühlen sich auch Flughunde wohl.

Nicht nur 375 km lang kein Treibstoff, auch sonst niemand und nichts.







Beruhigend: Schon in 20 km kann man wieder überholen, wenn nur einer da wäre...

Blüten des gelben Kapok.



22.08.2025
Weiter ging es wieder nach Norden, auf recht mäßiger schmaler einspuriger Straße, was nicht schlimm war, da sehr wenig Entgegenkommer. Die großen Schlaglöcher und die ausgefranzten Ränder erforderten allerdings hohe Aufmerksamkeit. In 'Cape Crawford' am 'Heartbrake Roadhouse' nach Westen abgebogen und wenig später am 'Little River' schön, alleine und sehr ruhig übernachtet.
Am folgenden Tag weiter einspurig auf dem 'Carpentaria Highway' bis zu einer fast 70 km langen riesigen Baustelle mit hunderten Baustellenfahrzeugen und wahnsinniger Geschäftigkeit. Danach feinste zweispurige Straße bis zum 'Daly Waters Hi Way Inn', wo ich dann geblieben bin.
Vorgestern dann auf dem berühmten 'Stuart Highway' nach Mataranka und zwei Nächte auf den Campingplatz. Von dem sind es nur ein paar Schritte zum sehr schön im angrenzenden Nationalpark angelegten Thermalbecken, mitten im Wald, lauwarm, etwas schwefelig, ganz herrlich.
Heute bin ich nach Katherine und noch ein Stückchen weiter zu den 'Edith Falls' gefahren. Hier waren wir vor fast zwei Jahren schon und es hat uns sehr gefallen. Deswegen habe ich gleich wieder zwei Nächte im dortigen Nationalparkcampground gebucht. Ein kühler, krokodilfreier See zum Schwimmen in toller Umgebung. Heute stieg das Thermometer auf gut 33 °C.
Nur noch 300 km bis Darwin, wo ich nächsten Dienstag Ulrike vom Flughafen abholen werde. Ich fahre immer mit einem Auge auf den Reifendruck und den wachsenden Riss in der Scheibe. Die muss noch bis Darwin halten, nur wie sage ich es ihr?


Die Portionen sind in Australien selbst für Wilhelm oft zu groß. Die Rissoles (eine Art Frikadellen) schmecken auch noch am nächsten Tag oder später ausgezeichnet.



Der eitle Campingplatzpfau vom 'Mataranka Homestead Tourist Resort'.

Ein Stückchen weiter mache ich ebenfalls für zwei Nächte an den 'Edith Falls' Station und laufe den schönen Rundweg zwischen den Seen und Wasserfällen.





Herrlich erfrischend ein Bad im See.



Auf dem 'Stuart Highway' findet gerade ein Solarmobilrennen statt, mir kommen einige dieser Vehikel mit jeweils mehreren Begleitfahrzeugen entgegen. Dieser Inder hatte wohl gerade eine Panne. Nach ein paar Minuten setzt er sich aber wieder in Bewegung.



Gut fünf Meter hoch dieser Termitenbau. Daneben wirkt selbst Bertha klein.

'Robin Falls', ohne ausreichend Wasser, aber trotzdem hübsch.

Ulrike:

Ulrike in Cuxhaven. Die Elbmündung: Im Hintergrund die Kugelbake, der Offshoretrainingsturm und der Yachthafen.

Viel Verkehr auf dem Strom und als Höhepunkt kommt auch noch die 'Queen Mary 2' vorbei.





Mama, Papa und Ulrike auf der Alten Liebe.
Schön war's.

Wieder zuhause in Heidelberg fällt das Frühstück im Bäckereikaffee bescheidener aus.

Unser Garten hinterm Haus, vor und nach Ulrikes Pflegemaßnahme.



Hibiskusblüte

Chaos(?): Alles Bestellte kann leider wegen der Fluggewichtsbeschränkung nicht mit nach Australien und was mitkommt, muss sehr gut verpackt werden.



Die beiden hatten vor dem Rückflug wirklich viel zu tun.

Am Schluss wird noch die Batterie vom Lupo abgeklemmt und dann geht es los.

Zwischenstation in Singapur.







Tschüss 'Changi Airport', über Indonesien geht es weiter.



Just beim Vorbeiflug spuckt der Vulkan Lewotobi ein kleines schwarzes Wölkchen aus.

Anflug auf Darwin.



29.08.2025
Am Aufbruchtag bei den 'Edith Falls' bin ich noch vor Sonnenaufgang auf dem 'Leliyn Track' unterwegs gewesen: Sehr schöne Rundtour um den unteren und mittleren Pool herum, in herrlicher Landschaft mit Blick auf einige Wasserfälle, aber auch etwas anstrengend, da ordentlich auf und ab. Wieder im Campground angekommen gleich in den großen kühlen See gesprungen und den Körper heruntergekühlt.
Über 'Pine Creek' und eine schöne Nebenstraße zum freien Camp an den 'Robin Falls'. Noch zum Wasserfall gelaufen, der nur wenig Wasser hatte, aber trotzdem durch die steile hohe Felswand eine beeindruckende Kulisse bot.
Nach fast zwei Jahren und 36.000 km wieder Darwin erreicht. Den Osten haben wir jetzt gut durchstreift, jetzt wartet der wilde Westen auf uns.
Am 26. sind dann Ulrike und die Maus angeflogen gekommen. Murmel und ich sind froh, dass die beiden wieder da sind, so ein Männerhaushalt ist auf Dauer ziemlich langweilig. Von Petra und Leonhard, die auch auf dem Campingplatz am 'Lee Point' waren, wurde sie nett mit einer Flasche Sekt empfangen. Am Abend sind wir dann noch zusammen im Restaurant des zugehörigen Ressorts Essen gegangen.
Die beiden sind am nächsten Tag weiter Richtung Westen gefahren, während wir noch ein wenig hierbleiben müssen.
Heute sind wir bei Mercedes in Darwin vorbeigefahren: Die Scheibe kommt aus Malaysia und wegen Zollbestimmungen(?) nicht direkt hierher, sondern ins weit entfernte Melbourne, von wo aus sie dann nochmals mindestens sieben Tage unterwegs sein wird... Sobald wir deren Eintreffen in Melbourne gemeldet bekommen, werden wir für ein paar Tage in den 'Litchfield National Park' verreisen. Es gibt aber auch hier noch einiges zu tun: U. a. müssen die neue Scheibe des Dachfensters eingebaut und unsere Etappenberichte nachgeliefert werden.


Alle wieder zusammen:

Murmel und Wilhelm holen Maus und Ulrike am Flughafen ab.

Selbstgekocht: Fisch und Kartoffelsalat, superlecker!

Die Panoramadachfensterscheibe (ich liebe die Möglichkeit der deutsche Sprache Komposita zu bilden!) ist dank Ulrikes Verpackungskünsten heil angekommen. Wir entfernen die alte, reinigen gründlich, bauen die neue ein und tauschen die Antriebswellen aus.





Grüne Springspinne (mopsus mormon)

VORSICHT! Handy hört immer mit und gibt unaufgefordert Tipps...
Das Kissen ist inzwischen angeschafft.


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