2023 –
Australien
Unsere Route und wo wir gerade sind:
Stecknadeln (Datum und km) und Route (Datum) anklickbar.
16.
An der Küste entlang von Brisbane nach Süden
04. bis 15. Februar 2025
Σ km 19.194
Am 3. Februar starten wir wieder nach Australien. Diesmal bringen uns Renate und Wolfgang zum Frankfurter Flughafen. Mit unserer Matratze, fabrikmäßig zusammengestaucht zu einer Rolle (110 cm lang, ⌀ 40 cm, knapp 20 kg) geht alles klar. Erlaubt sind für uns beide 60 kg, wir haben aber nur 54, obwohl auch ein paar Sachen in Kommision mitkommen.

FRA -> DXB (Dubai): 6 h 15 min (5.000 km) in einer B777-300.

Zwischenlandung in Dubai, Aufenthalt: 3 h 05 min.
Wir probieren digital neue Lippenstiftfarben aus und gönnen uns eine original Dubai-Schokolade. Lecker!

DXB -> BNE (Brisbane): 14 h (12.000 km) in einer A380-800.

Zum ersten Mal dreistöckig geflogen.
Flugzeit zusammen: 20 h 15 min.
05.02.2025
Heute sind wir kurz nach Mitternacht in Brisbane gelandet und nach flotter Pass- und Zollkontrolle zu Mandy und Michael gefahren, die extra noch einmal aufgestanden sind, um uns zu begrüßen. Wir sind 17.000 km geflogen und waren insgesamt gut 30 h unterwegs. Bertha und die Maus sind wohlauf.
Die Flüge mit Emirates waren angenehm. Bei der Zwischenlandung in Dubai haben wir eine ganze, super leckere, Tafel Dubaischokolade, zum stolzen Scheichpreis von US$ 18,- , sofort weggeputzt.
Die Nacht war sehr kurz, denn um 6:00 Uhr waren wir schon wieder glockenwach. Zur Zeit haben wir hier tropisches Wetter bei knapp 30 °C und leichtem Regen. Die neue Matratze ist inzwischen im Fahrzeug und passt. Wir müssen die vielen anderen mitgebrachten Sachen verstauen und haben noch einiges zu tun, bevor es weitergeht.
Als erstes Ziel steht dann wieder Grafton auf dem Programm, weil dort zur Zeit Heidelberger Freunde von uns weilen. Generell soll es zunächst in den kühleren Süden gehen.

Die Maus freut sich, uns drei wiederzusehen.

Schöne Zeit bei und mit Mandy und Michael.

Dann fahren wir erst einmal sechsspurig aus Brisbane hinaus.

'Grill Masters Carolina Angus Burger' bei 'Hungry Jack's', der sonst weltweit 'Burger King' heißt. Name schwer zu merken, aber sehr schmackhaft.

Wir fahren den 'Tweed Range Scenic Drive', der bei unserem letzten Versuch Anfang Oktober gesperrt war und sind begeistert: Regenwald pur.
Hier ein Aussichtspunkt mit Blick auf den 'Mount Warning', einen alten Vulkanschlot.
09.02.2025
Gestern haben wir Brisbane verlassen. Hier noch einmal ganz lieben Dank an Mandy und Michael für die herzliche Aufnahme.
Angesteuert wurde der 'Border Ranges National Park', wo wir auf einem Campground desselben übernachtet haben.
Heute stand dort der 'Tweed Range Scenic Drive', ein ungeteertes Sträßchen, in etwa 1.000 m Höhe, auf und ab, durch wirklich ganz wunderbaren Regenwald, auf dem Programm.
Danach ging es wieder einmal nach Grafton, wo gerade auch Heidelberger Freunde zu Besuch bei ihrer Tochter und deren Familie sind.

Erster früher Morgen an der Farm.

Die enge 'Grafton Bridge' über den 'Clarence River'. Eine betagte Klappbrücke mit zwei Fahrwegen: oben Kraftfahrzeuge, unten Eisenbahn. Nebenan dann zurück über die neue aus Beton mit Blick auf den alten Klappmechanismus.

Die Jakarandas blühen diesmal nicht, dafür bringen die Mülleimer ein wenig Farbe ins Spiel.

Nachwuchs auf der Farm: Weil er von der eigenen Mutter nicht angenommen wurde, wird nun vorerst mit der Flasche gefüttert.

'Chinesische Fransenblume' (Loropetalum chinense) im Garten.

Abschied von unseren Freunden, deren Tochter und Enkelin. Die beide Männer der Farm fehlen auf dem Foto, weil in der Schule, bzw. bei der Arbeit.

Über kleinere Straßen geht es zunächst nach 'Coffs Harbour'.

Kreuzung mit Schatten in Coffs Harbour.

'Captain Cook Lookout' bei Nambucca Heads.

The Länd macht auch hier coole Werbung.

Der Leuchtturm vom 'Smoky Cape'.

Ein schöner Strand nach dem anderen...

Hähnchen, Gemüse und Reis.

Die 'Point Plomer Road(!)', nur für Allradfahrzeuge zugelassen, ist für Bertha der bisher härteste Bewährungstest: Tiefe sandige Spurrillen und teilweise ordentlich tiefe Wasserlöcher.

Die kleine Fähre über den Hastings River bei Port Macquarie.

Schöner Wohnen in Australien.

Die anglikanische Kirche St. Thomas, wurde 1824 bis 1827 von Sträflingen gebaut.

'Tacking Point Lighthouse' südlich von Port Macquarie.
13.02.2025
Nach zwei wirklich schönen Tagen mit unseren Freunden in Grafton, wir waren u. a. zusammen sehr gut im 'Clocktower Hotel' essen, sind wir nun weiter Richtung Süden unterwegs. Wir versuchen zur Zeit immer so dicht wie möglich am Meer und den herrlichen Stränden entlang zu fahren. Heute auf der 'Point Plomer Road', nur für Allradfahrzeuge zugelassen, haben wir unser bisher härtestes Stück Offroad erlebt: Bei den tiefen Spuren im Sand und bei den durch die heftigen Regenfälle der letzten Tage gut mit Wasser gefüllten Senken, war Berthas Bodenfreiheit und der Allrad voll vonnöten. Vorne links hat sich die Radhausverkleidung gelöst und schliff am Reifen, da drei Plastikclips abgesprungen waren. Das haben wir später mühsam wieder zusammengebaut. Beim nächsten Werkstattbesuch werden wir das noch einmal professionell (neue Clips?) überprüfen lassen. Jetzt stehen wir schön auf der 'Diamond Head Camping Area' des 'Crowdy Bay National Park', sehen und hören das Meer ordentlich rauschen.

Die 'Diamond Head Camping Area' im 'Crowdy Bay National Park'. Hier fühlen sich Camper und Kängurus wohl.

Ab und zu kommt auch ein Buntwaran vorbei, stört aber nicht die Idylle.

Haarnadel-Banksia(?) und Fruchtstand vom Sonnenhut (Isopogon)

Von dort laufen wir eine wunderschöne Runde, fast komplett alleine, auf und um den Diamond Head.

Bomarien, hier 'Christmas Bells' (Weihnachtsglocken) genannt.

Sumpf-Banksia(?)

Grasbaum

Oben auf dem Diamond Head bietet sich ein berrlicher Rundumblick.

'Rock Arch': Wenn größere Wellen unter der Naturbrücke durchdrücken kommt es immer wieder zu einem großartigen Spektakel.

Gerade zum ersten Mal den Beutel verlassen und noch recht wackelig auf den Beinen.

'Crowdy Head Light' von 1878, unübersehbar vom gleichen Architekten wie das 'Tacking Point Lighthouse' vor ein paar Tagen.

Ein Blick durchs Fenster offenbart diese passende, nette Sammlung.

Der Gartenfächerschwanz wird aufgrund seiner sehr auffälligen Schwanzbewegungen im englischen Sprachraum 'Willie Wagtail' (Willi Wackelschwanz) genannt.

Spraykunst.
15.02.2025
Zwei Nächte auf dem Nationalparkcampingplatz unter vielen Gleichgesinnten und mindestens ebenso vielen lammfrommen Kängurus verbracht: Sehr schöne Wanderung (Mermaid Lookout Track, Headland Walk und Forest Walk) mit anschließender "eiskalter" Campdusche.
Über den 'Crowdy Head' und Taree nach Tuncurry, wo wir jetzt am 'Sporties Club' gut und preiswert stehen.