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2020

Norwegen im Winter
Mit Bertha auf Testfahrt und vielleicht Porlarlichter gucken.

Deutschland  

2020_NOR

Unsere Route:    zoombare Vollbildanzeige mit allen Details 

Übernachtungen:
frei   kostenl. Stellplatz   gebührenpfl. Stellplatz   Campingplatz zurück

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Auf dem Sonnendeck genießen wir die ruhige Überfahrt und hängen unseren Erinnerungen nach: Schön war's!
Morgen rollen wir dann wieder nachhause...
Vi ønsker dere helse og god påske.

In Trelleborg verlassen wir Skandinavien mit recht viel Wehmut.


Über die Svinesundsbroen geht es, ohne Kontrolle, hinüber nach Schweden.




Diesmal sind die Straßen über das Dovrefjell auch in über 1000 m schnee- und eisfrei, die Landschaft aber ist immer noch gleich faszinierend.


Der, auch mit wenig Wasser, beeindruckende Laksforsen.


Der Fehler wird ausgelesen: Sensorkabel zum linken Vorderrad defekt. Passiert hier oben öfter durch Schnee und Eis. Es wird geflickt, weil Ersatzteil nicht vorhanden. Wir müssen bezahlen(!?) und können weiterfahren.




Der Sonntagsspaziergang führt uns zum Havemannen (Mann aus dem Meer) und durch das malerische Viertel nebenan.


Zwangsstopp in Mo i Rana: Störung von ABS, ESP, Assistenzsysteme komplett, Bremsen, Motor usw.
Mercedes Not(rück)ruf: heute Samstag Werkstatt schon zu, Sonntag sowieso, aber am Montag um 9:00 Uhr kommt ein Techniker aus der nahe gelegenen Werkstatt...


Über das tiefverschneite Saltfjell fahren wir diesmal alleine und passieren den Polarkreis wieder nach Süden.


Dicke Gemüsesuppe:

1 große rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 große Kartoffel
1 sehr große Süßkartoffel
2 kleine Petersilienwurzeln
2 kleine Pastinaken
2 große Möhren
1/2 Chorizo
3 Wienerle
2 "grobe Rindswürste"?
frische krause Petersilie
Öl, Salz, Zucker, Muskat, Pfeffer, Tabasco

Zwiebel u. Knoblauch in Öl andünsten, Gemüse kleingeschnippelt dazu, mit Wasser auffüllen. Wenn gar, pürieren (ja, wir haben einen echten Zauberstab an Bord!), geschnittene Wurst dazu, würzen.

War sehr lecker und reicht uns, wie man sieht, zweimal.


Der Weg nachhause ist noch lang...


Seeadler hatten wir schon, aber nicht sitzend und so nah.


Zur Abwechslung 'mal ein Rentier.


Trotz -8 °C wird es einem warm ums Herz.


Der große Wagen mittendrin.


Und am Abend noch einmal herrliches Nordlicht.


Einfach wunderschöne Landschaft.


Die Tjelsundbrua, die als letztes Glied den fährenlosen Zugang zu den Lofoten ermöglichte. Wir fahren unten durch zu unserem nächsten Übernachtungsplatz.


Die durch die Schneeschieber immer enger werdende Fahrbahn wird wieder spektakulär verbreitert.


Eine Elchkuh neben der Straße.


Die norwegische Armee lässt die Schneeketten das ganze Jahr aufgezogen.


Überall wird hart gearbeitet, die nächsten heftigen Schneestürme sind schon im Anzug.




Am nächsten Fjord fahren wir dann wieder unser Tempo und erfreuen uns an einfachen Dingen.




Zunächst ohne Probleme. Oben weht der Sturm den Schnee in die Fahrbahn und nimmt einem dann immer wieder plötzlich für einige Sekunden komplett die Sicht. Wir sind froh, auf der anderen Seite anzukommen. Die Fahrt war doch sehr flott...




Am nächsten Tag dann nur kurzfristig besseres Wetter. Gegen Mittag soll es in Kolonne über das Fjell gehen. Nach fast zwei weiteren Stunden Warten am Sperrebom geht es endlich los.


Den ganzen Sonntag über stehen wir weiter in unserer eisigen Warteposition, die einzige Straße nach Süden bleibt gesperrt.




Die Fahrt ist abenteuerlich, weil man, wegen heftigen Schneetreibens und Vereisung der Scheibenwischer, kaum etwas sieht. Allerdings ist praktisch kaum jemand unterwegs. Jetzt stehen wir wegen der nächsten Sperrung ("bis auf weiteres"), in Lee hinter einem kleinen Supermarkt und der Sturm pfeift. Anhand der Wettervorhersage ist es kaum vorstellbar, dass die Strecke so bald wieder geöffnet wird. Aber Diesel für die Heizung gibt es nebenan im Tankautomaten und übermorgen macht der Laden wieder auf ;-)


Vor der ersten Fjell-Überquerung müssen wir gut zwei Stunden warten, die Straße ist gesperrt. Im Internet bei "Statens vegvesen" kann man sich auf einer Karte in Echtzeit informieren.




Wir verlassen Alta auf Neuschnee.


In der Nacht noch einmal Nordlys.




Ulrike fotografiert im Watt.


Ein fauler Tag an unserem schönen Plätzchen in Alta.


Wir fahren wieder gen Süden und erfreuen uns an der herrlichen Landschaft.


Der Veibom ist unten. Zur Zeit ist die Straße zum Nordkapp pandemiebedingt für uns leider gesperrt. Macht nichts: Wir waren ja schon ein- bzw. zweimal da.


Im Hafen von Honningsvåg.




Die Nordkapregion ist erreicht.




Während wir mit dem Wind auf dem Fjell so unsere Probleme haben, nutzen andere das als Spielwiese: Kiten mit dem Snowboard.



Heute Nacht in Alta hatten wir Glück: sternklare Nacht, kaum Wind, nicht zu kalt und Aktivität. Gut vier Stunden lassen wir uns vom Nordlicht faszinieren. So haben wir das erhofft...


Seeadler.


Einer von uns geht alle paar Tage einkaufen und ab und zu müssen wir Diesel und Frischwasser bunkern. Ansonsten bleiben auch wir sozial isoliert in unserer mobilen Quarantäne, oder gehen spazieren. Angesprochen hat uns noch niemand und die Leute an den Kassen (Supermarkt und Tankstelle) sind sehr freundlich.


Die neue Nordlyskatedralen Alta kirke.


Schrägseilbrücke über den Kåfjord mit schicken blauen Seilen.


Mit Schneefräsen werden die Straßenränder bearbeitet, damit die Schneepflüge wieder Platz haben.


Hafen von Sørkjosen. Hier bleiben die meisten Boote auch über Winter im Wasser.


Murmel hat mithilfe von Ulrike ein Schneemurmelmonster gebaut.


Kunst am Wegesrand.


Was ein paar Fähnchen fürs Auge und Gemüt gleich ausmachen.


Ein Teil vom Hafen, in dem vor allem Erz, aus dem schwedischen Kiruna mit der Bahn angeliefert, verladen wird.


Alte Häuser in Narvik am Hafen.


Schlichte schöne Hängebrücke, wie oft in Norwegen zu sehen.


Wunderschöne Bergformation: Breidskardtinden und Hjoerna.


Bertha frostig.


Hinunter nach Bognes zur Fähre nach Skarberget. Sie ist die einzig übrig gebliebene auf der E 6.


Blick auf die Lofoten.


Eisige Tunneleinfahrt. Drinnen ist es zwar trocken, aber bei LKW-Gegenverkehr manchmal recht eng.




Kurz vorm Polarkreis kommt es zu unserem ersten Stau. Oben auf dem Fjell wird nur noch eine Fahrspur freigehalten. Nach langem Warten, sichere Kolonnenfahrt über viele Kilometer. Wir fahren ganz am Ende...


Nach einigem hin und her (s. Karte) geht es wieder gen Norden.


Schöner kurzer Spaziergang in Mosjøen in der Sonne.




Es hört einfach nicht auf zu schneien.


Jeden Tag ein Elch, Sonntags auch mal zwei. Elchkuh mit Kalb im Schneetreiben beim Futterdiebstahl.


Eislandschaften neben der Straße.


Und plötzlich kommt uns mitten auf der Straße (E 6) ein Elch entgegengetrabt. Wir halten an, er biegt ab und verschwindet im Wald.


Fast nur noch durchgehend schneebedeckte Fahrbahn, aber herrliche Landschaft.


Einen Rast- und Schlafplatz finden wir immer und in Bertha ist es warm und gemütlich.


Die Jungs vom Räumdienst müssen ganze Arbeit leisten.


Dann werden die Straßenverhältnisse sehr winterlich.


Bertha in der Sonne auf dem Dovrefjell.


Das höchste Holzhaus der Welt mit 18 Stockwerken steht im Brumunddal.


In Hamar liegt seit 1994 ein umgedrehtes Wikingerboot und wird seitdem als Olympiahalle genutzt.


Auf der Vogelfluglinie geht es direkt nach Dänemark, anschließend über Schweden nach Norwegen.


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