Wishing you all a happy Easter!
Australien
unserer Route:
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42.
01. bis 15. März 2026
Σ km 60.288
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tagesaktuell:

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07.04.2026
Bis zum 'Cockle Creek', dem mit einem Fahrzeug südlichsten erreichbaren Punkt Tasmaniens, sind wir hinuntergefahren. Regen, Wind und Kälte. Trotzdem sind wir dort zwei Nächte geblieben.
Die nächste Nacht standen wir kurz vor Franklin, wo wir beide am folgenden Tag eine sehr interessante Führung durch das 'Wooden Boot Center', in dem Holzboote gebaut und renoviert werden, bekamen. Später sind wir zum 'Mount Wellington', dem Hausberg Hobarts, hochgefahren und hatten Glück, weil die Wolkendecke eine zeitlang gerade etwas über dem Gipfel hing.
Mit einer Zwischenübernachtung in 'New Norfolk' sind wir landschaftlich sehr schön durch dichte Wälder zum 'Gordon Dam', einer 140 m hohen Bogenstaumauer, dem Ende der 120 km langen "Sackgasse", gefahren.
Heute wieder zurück, an den beiden Wasserkraftwerken von Tarraleh vorbei und zum 'Lake Binney', wo wir schön direkt am See mit Mandy und Michael und sonst niemand stehen. Weil das Wetter immer noch ziemlich trübe, kalt und regnerisch ist, gab es heute Abend Bratwürste, mit Kartoffelstampf und Rotkohl fürs Gemüt.
01.04.2026
Auf ca. 1.400 m Höhe war es zwar kalt, aber wir haben gut geschlafen. Zusammen mit Mandy sind wir am nächsten Morgen hoch zum 'Legges Tor', der höchsten Erhebung des 'Ben Lomond' gestiegen und hatten tolle Rundumsicht. Gegen Mittag wieder, an die Ostküste und an ihr entlang bis zu den 'Friendly Beaches', einem Nationalparkcampground.
Tags darauf ging es dann Richtung Süden bis Dunalley, wo wir in einer Hotelbar Fish&Chips mit Salat(!) verspeist haben und über Nacht stehen bleiben konnten. Auf der Fahrt dorthin machten wir einen Abstecher zu den 'Dolphin Sands', wo wir vor 13 Jahren übernachtet haben und von Errol aufgelesen wurden. Sein Sommerhaus, in das er uns damals eingeladen hatte, ist unglücklicherweise vor ein paar Monaten mit 18 weiteren Häusern durch ein Buschfeuer zerstört worden.
Wir beide sind gestern die Runde auf der 'Tasman Peninsula (Halbinsel)' gefahren und waren beeindruckt von den gewaltigen Felsformationen, Blaslöchern und Schluchten. Gegen Abend dann wieder Mandy & Michael getroffen und am 'Seven Mile Beach' übernachtet.
Wir beide sind heute zunächst nach Richmond gefahren, einem lieblichen Ort mit vielen alten Steinhäusern und der ältesten durchgehend genutzten Brücke Australiens. In Hobart wollten wir uns dann noch einmal das 'Museum of old and new Art (MONA)' ansehen, das hatte aber geschlossen. Ein Besuch des Hafens mit Frühstück und eines Fotogeschäftes in der Fußgängerzone haben uns entschädigt. Jetzt stehen wir in Franklin am 'Huon River', auf dem Weg zur Südspitze Tasmaniens.
28.03.2026
Mit der 'Spirit of Tasmania' sind wir in knapp 11 Stunden von Geelong recht ruhig nach Devenport geschippert und befinden uns nun 'under down under'. In Latrobe verbrachten wir, bei leichtem Regen, die erste Nacht und sind am nächsten Tag über Launceston zum 'Low Head', wo wir unter anderem ein Pinguinbaby in einer Höhle, auf seine Eltern und Futter wartend, getroffen haben. Am alten(?) Leuchturm direkt am Wasser übernachtet.
Vorgestern ging es dann zur 'Waterhouse Conservation Ara', wo wir zwei Nächte auf einem kostenlosen sehr schönen und ruhigen Stellplatz direkt am Meer geblieben sind.
Heute dann, wieder bei bestem Wetter, über Nebenstrecken und die 'Jacob's Ladder' (Jakobsleiter) hinauf auf das Plateau des Ben Lomond. Unterwegs haben wir neben der Straße zwei Kurzschnabeligel (Tachyglossus aculeatus), eierlegende Säugetiere, auch als Ameisenigel bekannt, gesehen und natürlich fotografiert.
23.03.2026
Nach einer Übernachtung in Diambola, mit schönem kostenlosen Stellplatz in einem großen Park unter hohen Bäumen und einem Chicken-Parmi-Abendessen im alten 'Victoria Hotel' mit mehreren Speiseräumen im knuffigen Wohnzimmerstil, sind wir im 'Grampians National Park' gelandet. Am nächsten Tag sind wir hoch zum 'Mount William' gefahren und die letzten Höhenmeter zum Gipfel gestiegen. Toller 360° Rundumblick über das Gebiet, von dem wir landschaftlich sehr angetan waren.
Zwei Tage später sind wir wieder am Meer angekommen und die 'Great Ocean Road', zum zweiten Mal, diesmal in die andere Richtung, gefahren. Wieder ein wunderschönes Erlebnis auf der zum Teil in die steilen Felsen gehauenen Straße.
Gestern trafen wir uns mit Mandy und Michael aus Brisbane hier in Geelong, haben heute Bertha neue hintere Dämpfer gegönnt und noch einmal bei Aldi und Konsorten eingekauft.
Jetzt stehen wir wunderbar im Hafen, direkt am Wasser und werden morgen zu den Teufeln aufbrechen.
18.03.2026
In 'Port Augusta' haben wir uns noch den interessanten 'Arid Lands Botanical Garden', also ein Gebiet mit extrem wenig Niederschlag, angesehen.
Am nächsten Tag bis 'Port Pirie', wo wir mit dem Chef des 'Federal Hotel' am Abend ein Bier getrunken und uns lange unterhalten haben. Wir durften hinter dem Pub übernachten.
Von dort ging es auf die 'Yorke Peninsula (Halbinsel)', mit zwei Übernachtungen in Moonta und Warooka, jeweils auf gemeindeeigenen Stellplätzen. Dazwischen Besuch von 'Port Victoria' mit sehr kleinem, aber sehr feinem Museum über die von dort Weizen holenden Segelschiffe, auch einige deutsche Flying P-Liner der Hamburger Reederei F. Laeisz. Schließlich sind wir im 'Dhilba Guuranda-Innes National Park', an der Südspitze gelandet. Wir haben auf einem Nationalparkcampground übernachtet und am nächsten Tag einige herrliche Aussichtspunkte besucht. Am 'Ethel Beach', wo das gleichnamige norwegische Schiffswrack (1904) und auch das der 'Ferret' (1920) liegt, sind wir Stunden geblieben, weil immer wieder ganze Delphinschulen vorbeischwammen. Einige Male sind sie in den hohen Wellen gesurft und anschließend einzelne weit aus dem Wasser gesprungen, ein fantastisches Schauspiel. Wir konnten uns nur schwer aufraffen, weiterzufahren.
In Yorketown, wo Ulrike wieder Drohnenaufnamen von Salzseen gemacht hat, haben wir auf einem kleinen Campingplatz übernachtet, geduscht und Wasser gebunkert.
Gestern dann hinüber nach Edithburgh, dort haben wir uns im September 2024 zum ersten Mal mit Silke und Uwe getroffen, und stracks wieder nach Norden. Heute durch Adelaide und Hahndorf hierher nach Callington, wo wir für 10 AUS$ Donation (Spende) sehr ordentlich untergekommen sind.
Seit drei Tagen regnet es, das haben wir die ganze Zeit in Australien noch nicht erlebt.
Gerne erhalten wir Anregung, Kritik und Lob:
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