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Auf der ungarischen Seite stoßen wir wieder auf so einen riesigen Prunkbau: Die Basilika von Esztergom, einer der größten Kirchenbauten Europas. Man schaue sich nur die Dimensionen der Häuser im Vordergrund und die Tür des Gotteshauses an.

Burg Visegrád.



Ein schöner Übernachtungsplatz am Anleger der Personenfähre in Szentgyorgypuszta. Lustige Namen haben die Ungarn...


Bevor wir die Hauptstadt besuchen, machen wir noch einen "kleinen" Abstecher nach Öreklak in der Nähe des Balaton. Per Mail sind wir von Anita und Winfried, die zufällig gerade wieder hier sind, spontan eingeladen worden. Wir verbringen zusammen einen schönen Nachmittag, werden gut verpflegt und haben viel zu reden. Tja, wenn man es eben nicht in den Odenwald schafft, muss man nach Ungarn fahren, um sich 'mal wieder zu sehen.
Auf dem Bild kommen die beiden von ihrem Morgenritt zurück nachhause.


Mit Budapest erreichen wir wieder eine quirlige Großstadt. Vom etwas außerhalb gelegenen Campingplatz fahren wir mit Bus und Metro ins Zentrum und marschieren etwa 15 km durch die Stadt, um ihre Hauptsehenswürdigkeiten zu würdigen. Am Abend gehen wir Essen: Pörkelt mit Teigwaren. Also ehrlich, das schmeckt zuhause selbst gekocht besser.






Dann ging es in die Puszta mit ihren schönen Rindern,


in die Paprikahochburg Kalocsa mit sehenswertem Paprikamuseum


und in das sehr bekannte Weindorf Hajos mit über tausend solcher Häuschen, hinter denen Weinkeller in die Hänge gegraben sind. Übrigens hat uns das dortige Gasthaus wieder mit der ungarischen Küche versöhnt: Ulrikes Gulaschsuppe war die beste, die sie je gegessen hat und die ich kosten durfte.


Anschließend fuhren wir hinüber nach Kroatien. In Vucovar sieht man heute immer noch viele verlassene Häuser mit den Spuren (hier Einschusslöcher) der Belagerung und Besetzung während des Kroatienkrieges 1991...


Wieder über die Donau nach Serbien. Auf dem Bild die Festung Petrovaradin,


auf der wir wenig später die Füße hochlegen. Ulrike hat sich nach sehr guter Beratung in Passau dieses Paar klassische Tevas gekauft, weil bei den über 20 Jahre alten eine Sohle gebrochen ist. Sie ist mit der Wahl sehr zufrieden, was bei ihr und Schuhen nicht immer so ist! Übrigens die Stadt gegenüber ist Novi Sad.


Innenstadt von Novi Sad.


Auch in Belgrad haben wir uns kurz umgesehen: Festung und Fußgängerzone. Den Strafzettel für Parken ohne Schein, den man erst im nächsten Kiosk kaufen muss, werden wir ignorieren...
Auf der Weiterfahrt, zunächst weiter entfernt, dann wieder direkt neben der Donau, entdecken wir von Ferne ein Gebäude, das wie ein Gewächshaus am Hang klebt: Das Museum des "Lepenski Mannes", eine mittel- und jungsteinzeitliche archäologische Fundstätte, die wir spontan erkunden.


Kurz darauf kommen wir zum "Eisernen Tor", der letzten Barriere für die Donau. Von beiden Seiten (serbische und rumänische) besehen wir uns diese beeindruckende Szenerie, an denen der Fluss zusammengequetscht wird und deswegen eine Tiefe von rund 80 m hat. Nach dem Bau einer Schleuse unterhalb dieser Stelle, ist die Schiffahrt durch den höheren Wasserstand sicher geworden.


Hier wird auch des letzten König von Dakien Decebalus mit einem riesigen Monument gedacht.




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